Vergleich von Medikamenten gegen erektile Dysfunktion bei Männern: Tadalafil, Sildenafil & Apomorphinhydrochlorid-Sublingualtabletten

Medikamentenname Medikamententyp Wirkmechanismus Indikationen Dosierung und Verabreichung Häufige Nebenwirkungen Kontraindikationen Vorsichtsmaßnahmen für spezielle Patientengruppen

Apomorphinhydrochlorid Sublingualtabletten Sildenafil Tadalafil
Medikamententyp Dopamin-D2-Rezeptoragonist Phosphodiesterase-5 (PDE5)-Hemmer Phosphodiesterase-5 (PDE5)-Hemmer
Wirkmechanismus Stimuliert Dopaminrezeptoren im Zentralnervensystem zur Verbesserung der erektilen Funktion Hemmt das PDE5-Enzym, verstärkt die Wirkung von Stickstoffmonoxid (NO), entspannt die vaskuläre glatte Muskulatur, erhöht die Durchblutung der Genitalien Hemmt das PDE5-Enzym, verstärkt die Wirkung von Stickstoffmonoxid (NO), entspannt die vaskuläre glatte Muskulatur, erhöht die Durchblutung der Genitalien mit längerer Wirkdauer
Indikationen Männliche erektile Dysfunktion Männliche erektile Dysfunktion Männliche erektile Dysfunktion; Erektile Dysfunktion bei gutartiger Prostatahyperplasie
Dosierung und Verabreichung Sublinguale Verabreichung 20 Minuten vor sexueller Aktivität, Initialdosis 2mg, einstellbar auf 3mg oder 4mg Orale Verabreichung 0,5-4 Stunden vor sexueller Aktivität, empfohlene Initialdosis 50mg, einstellbar auf 25mg oder 100mg Bei Bedarf: empfohlene Initialdosis 10mg, einstellbar auf 20mg oder 5mg;

Einmal täglich: empfohlene Initialdosis 2,5mg, einstellbar auf 5mg
Häufige Nebenwirkungen Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, gelegentliche Synkopen Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Verdauungsstörungen, selten plötzlicher Hörverlust und NAION Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, seltener Lidödeme oder Augenschmerzen und konjunktivale Hyperämie
Kontraindikationen Überempfindlichkeit gegen Apomorphin, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hypotonie usw. Überempfindlichkeit gegen Sildenafil, kürzlicher Herzinfarkt, schwere Leber-/Nierenfunktionsstörung, Hypotonie, gleichzeitige Anwendung mit Nitraten Überempfindlichkeit gegen Tadalafil, Patienten, die nitrathaltige Medikamente einnehmen
Vorsichtsmaßnahmen für spezielle Patientengruppen Keine Dosisanpassung bei älteren Patienten erforderlich Dosisanpassung oder Kontraindikation bei schwerer Leber-/Nierenfunktionsstörung Vorsicht bei leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung, Kontraindikation bei schwerer Leberfunktionsstörung; keine Dosisanpassung bei älteren Patienten erforderlich

Kaufempfehlungen:

1. Apomorphinhydrochlorid Sublingualtabletten

  • Empfohlen für:
    • Patienten, die eine schnelle Verbesserung der Erektionsfähigkeit benötigen (Wirkungseintritt innerhalb von ca. 15 Minuten);
    • Personen, die eine diskrete Verabreichung bevorzugen (sublingual, kein Wasser erforderlich);
    • Leichte bis mittelschwere erektile Dysfunktion ohne schwere kardiovaskuläre Komorbiditäten.
  • Vorsicht bei/Kontraindiziert bei:
    • Überempfindlichkeit gegen Apomorphin;
    • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Angina pectoris, Hypotonie), Nieren-/Leberfunktionsstörung;
    • Gleichzeitige Anwendung von Dopamin-Antagonisten oder Antihypertensiva.

2. Sildenafil

  • Empfohlen für:
    • Routinemäßige Bedarfsbehandlung der erektilen Dysfunktion;
    • Stabile kardiovaskuläre Patienten mit kontrollierten Komorbiditäten (ärztliche Untersuchung erforderlich);
    • Personen, die keine verlängerte Wirksamkeit benötigen (Wirkdauer 4-6 Stunden).
  • Vorsicht bei/Kontraindiziert bei:
    • Anamnese eines Myokardinfarkts, Schlaganfalls oder einer schweren Arrhythmie innerhalb von 6 Monaten;
    • Begleitende Nitrattherapie (z.B. Nitroglycerin) oder α-Blocker-Anwendung;
    • Retinitis pigmentosa oder andere Netzhauterkrankungen.

3. Tadalafil

  • Empfohlen für:
    • Patienten, die eine verlängerte Wirksamkeit wünschen (bis zu 36 Stunden);
    • Personen mit begleitender gutartiger Prostatahyperplasie und erektiler Dysfunktion;
    • Diejenigen, die weniger diätetische Einschränkungen bevorzugen (kann mit Nahrung eingenommen werden).
  • Vorsicht bei/Kontraindiziert bei:
    • Pädiatrische Patienten unter 18 Jahren oder Frauen;
    • Schwere Nieren-/Leberfunktionsstörung (Dosisanpassung erforderlich);
    • Gleichzeitige starke CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Rifampicin) oder Nitrattherapie.

Allgemeine Empfehlungen:

  1. Vollständige kardiovaskuläre Risikobewertung vor der Anwendung (insbesondere bei Patienten mit Hypertonie, Diabetes etc.);
  2. Vermeidung einer gleichzeitigen PDE5-Hemmer-Therapie zur Vermeidung von hypotensiven Risiken;
  3. Absetzen der Anwendung und sofortige ärztliche Hilfe bei Brustschmerzen, Sehstörungen oder anderen unerwünschten Reaktionen.
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